Wald

unserer Heimat

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Wald bedeckte ursprünglich fast 90 % der Fläche unserer Heimat. Ein großer Teil davon waren Buchenwälder.
Der Wald, wie wir ihn heute sehen und erleben, ist das Ergebnis vom Zusammenwirken des natürlichen Standorts (Boden und Klima) und der Tätigkeit des wirtschaftenden Menschen im geschichtlichen Zeitablauf.

Seit über 1000 Jahren wurden große Teile des Waldes umgewandelt in landwirtschaftliche Flächen, Siedlungen und Straßen. Nur ein Drittel seiner ursprünglichen Fläche ist übrig geblieben. Diese verbliebenen Wälder versorgten die Menschen mit Holz als Bau- und Brennmaterial. Als die Bevölkerung und ihr Holzbedarf weiter anwuchsen, wurden die Wälder ausgeplündert. Eine große Holznot drohte. Vor über 250 Jahren entwickelten daher Forstleute das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft.

Nachhaltigkeit bedeutet:
nicht mehr Holz aus dem Wald zu entnehmen, als gleichzeitig nachwächst, alle Leistungen des Waldes stetig und dauerhaft zur Verfügung zu stellen.

Forstwirtschaft greift bewusst in den natürlichen Entwicklungsablauf von Werden und Vergehen eines Naturwaldes (Urwald) ein, um die Leistungen des Waldes in seiner ganzen Vielfalt für die Menschen zu nutzen. Diese Leistungen umfassen nicht nur die Bereitstellung des nachwachsenden Rohstoffes Holz, sondern auch die vielfältigen Schutzfunktionen für Boden, Wasser, Klima, Pflanzen und Tiere. Der Wald dient aber auch der Erholung der Bevölkerung.

Forstwirtschaft ist die naturnächste und schonendste Form der Bodennutzung